Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe! Yasemin Wüstenhagen Nutella

Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe!

Ein saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte, das alles andere als nur eine leere Kohlenhydratbeilage ist und mit seinen Nährwerten Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen verspricht– was will man mehr? Dieses leckere Vollwertbrot macht satt, liefert eine Menge Ballaststoffe und hat eine luftige Konsistenz, ganz ohne den Einsatz von Hefe!  

Wer kann schon einem frisch gebackenen Brot widerstehen? Beziehungsweise wer behauptet eigentlich, dass man einem frisch gebackenen Brot widerstehen muss, wenn man sich gesund ernähren oder gar in Form bleiben möchte? Das Lieblingslebensmittel der Deutschen ist nicht per se ungesund: Wird Vollkornmehl anstatt des wenig nahrhaften Weißmehls verwendet, ein Teil des Mehls durch glutenfreies Pseudogetreide ersetzt, Nüsse, Kerne oder Samen hinzugefügt und eine kleine Portion Gemüse verarbeitet, ergibt sich im Handumdrehen sogar ein kleines „Superbread“

Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe! Yasemin Wüstenhagen

Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – so geht´s! 

Das Brotbacken war lange Zeit ein Mysterium für mich. Denn im Grunde besteht Brot aus nichts als Mehl und Wasser und schmeckt doch, als würde es einem perfekt ausgeklügelten Geheimrezept entspringen. Was also ist das Geheimnis? Beim Kürbis-Karotten-Brot gibt es keines. Und wenn doch, liegt es wohl in der Kombination der leicht salzigen Kürbiskerne mit den saftig, süßen Karotten, die dem Brot seinen einzigartigen Geschmack verleiht. Backen lässt es sich von jedem unerfahrenen Brotbäcker: Er nehme alle trockenen Zutaten – wichtig für den Geschmack ist, das Salz nicht zu vergessen! – verrühre sie miteinander, hebe die geraspelte Karotte unter und füge anschließend alle flüssigen Zutaten hinzu! Das war´s! Jetzt darf ordentlich geknetet werden – hierfür reichen die Hände vollkommen aus, es wird keine Küchenmaschine benötigt – bis eine homogene Masse entsteht. Diese wird anschließend in eine mit Backpapier ausgelegte Brotform gegeben, in welcher der Teig nun für eine halbe Stunde ruht, bevor das Brot in den vorgeheizten Backofen geschoben wird. Natürlich ist das Backen sehr zeitaufwendig, doch es lohnt sich – allein schon für den herrlichen Duft! 

Das Brot ist 

  • bio
  • vegan
  • hefefrei
  • zuckerfrei
  • ballaststoffreich
  • proteinreich
Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe! Yasemin Wüstenhagen Nahaufnahme

Eine kleine Brotzeit gefällig? 

Ob als Beilage zu Salat oder Suppe, klassisch zum Frühstück oder als kleine Brotzeit: Das Kürbis-Karotten-Brot ohne Hefe lässt sich in die verschiedensten Mahlzeiten integrieren. Mit seiner Extraportion an Ballaststoffen und Protein ist es eine ideale Sättigungsbeilage, die die Verdauung anregt und den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt wie sein Äquivalent aus Weißmehl. Um den Brot-Genuss so gesund wie möglich zu gestalten, sollten die Scheiben natürlich nicht mit Wurst oder Käse belegt werden. Schmackhafte Alternativen sind Hummus, Guacamole oder ein ungesalzenes Erdnussmus! 

Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe!

Rezept von Yasemin WüstenhagenGericht: Frühstück, Zwischenmahlzeit, AbendessenKüche: deutsch, traditionellSchwierigkeit: einfach, zeitintensiv
Zubereitung

30

Minuten
Ruhezeit

30

Minuten
Backzeit

60

Minuten

Ein saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte, das alles andere als nur eine leere Kohlenhydratbeilage ist und mit seinen Nährwerten Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen verspricht– was will man mehr? Dieses leckere Vollwertbrot macht satt, liefert eine Menge Ballaststoffe und hat eine luftige Konsistenz, ganz ohne den Einsatz von Hefe!  

Brauchst du!

  • Equipment:
  • Sprinkles of Cuteness

  • Kastenform, 25 cm

  • Backpapier

  • Food Processor

  • Für das Brot:
  • 2 Tassen Weizenvollkornmehl

  • 2 Tassen Hafermehl

  • 1 Tasse Kürbiskerne

  • 3 EL Leinsamen, geschrotet

  • 1 TL Salz

  • 1 TL Natron

  • 1 EL Backpulver

  • 1 große Karotte

  • 2 Tassen Wasser, lauwarm

  • 1 EL Olivenöl

  • 3 EL Apfelessig

  • Für das Topping:
  • 2 EL Haferflocken oder Kürbiskerne, optional

Machst du!

  • Die Karotte raspeln. Die Kürbiskerne hacken, wenn vorhanden, Food Processor verwenden.
  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Anschließend die geraspelte Karotte unterheben.
  • Nun die flüssigen Zutaten hinzugeben und mit den Händen etwa 10 min kneten bis eine homogene Masse entsteht. Diese in die mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und 30 min ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wer möchte kann das Brot mit Haferflocken oder Kürbiskernen dekorieren.
  • Das Brot in den Backofen geben und warten bis es duftet. Nach 60 min sollte das Kürbis-Karotten-Brot fertig sein. Wer unsicher ist, kann die Stäbchenprobe durchführen. Anschließend das Brot aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen und genießen!

Gluten und Hefe – ja oder nein? 

Das saftige Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte enthält Weizenvollkornmehl und damit Gluten. Ich bin der Meinung, jeder Mensch, der nicht unter einer Glutenunverträglichkeit leidet, kann hin und wieder glutenhaltige Lebensmittel zu sich nehmen. Gluten macht den typischen Brot-Geschmack und -Charakter aus. Es sorgt für die optimale Bindung des Teiges, macht das Brot saftig und luftig und hält es länger frisch. Ich verwende jedoch nie ausschließlich glutenhaltige Mehle zum Backen. So habe ich beim Kürbis-Karotten-Brot die Hälfte des Mehlanteils mit Hafermehl substituiert. Worauf ich hingegen immer vollständig verzichte, ist Hefe. Vornehmlich wegen des Geruchs, der mir auch nach dem Backvorgang noch zu dominant ist. Das Fehlen der Hefe tut dem Geschmack und der Konsistenz des Kürbis-Karotten-Brots jedoch keinen Abbruch. Diese werden primär vom Weizenvollkornmehl geprägt. 

Vollkornmehl – also Dinkelmehl? 

Mir ist in meinem privaten Umfeld schon häufig aufgefallen, dass viele Leute nicht wissen, was Vollkornmehl ist. Die meisten assoziieren Weizenmehl mit dem weißen, nährstoffarmen Auszugsmehl, Dinkel- und Roggenmehl dagegen mit dem „gesünderen“ Vollkornmehl. Das hat wohl  mit der leicht dunkleren Farbe zu tun. Doch gerade hier sollte man vorsichtig sein! Denn viele Mischbrote sind mit Malzextrakt gefärbt, um sie bei gleichbleibender Nährstoffarmut gesünder erscheinen zu lassen. Die Farbe hat also wenig Aussagekraft. Ob es sich um ein Weiß- oder Vollkornmehl handelt, hat nichts mit der Getreideart zu tun, sondern allein mit der Verarbeitung. Egal ob Weizen, Dinkel oder Roggen – es gibt jeweils sowohl das weiße Auszugsmehl als auch das dunkle Vollkornmehl. Während beim Vollkornmehl das komplette Getreidekorn mit den ballaststoffreichen Randschichten und den Keimlingen gemahlen wird, ist es beim Weißmehl lediglich das Innere des Getreidekorns, wodurch Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren verloren gehen.  

Saftiges Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte – luftig ganz ohne Hefe! Mit Erdnussbutter Yasemin Wüstenhagen

Lust auf eine Scheibe gesundes Brot? 

Ich kann das saftige Vollkornbrot mit Kürbis und Karotte nur empfehlen! Es schmeckt super lecker, macht satt, zufrieden und garantiert nicht dick. Auch nicht nach 18 Uhr! Besonders gut macht es sich neben dem Rucola-Salat mit buntem Gemüse und Balsamico-Dressing

Cuten Appetit! 

 

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